Die Mörsburg steht an einer prächtigen Aussichtslage auf dem Hügelzug im Osten von Winterthur. Sie wird 1241 erstmals als Besitz der Grafen von Kyburg erwähnt. Diese liessen die Anlage um 1250 erweitern und die frühgotische Kapelle einbauen. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Burganlage bis auf den Hauptturm reduziert. 1273 ging die Mörsburg an die Habsburger, 1363 an die Herren von Goldenberg und 1598 an die Stadt Winterthur, die 1735 das Fachwerkgeschoss erneuerte und einen Festsaal einrichtete. Seit 1901 steht sie dem Historischen Verein als Museum zur Verfügung.