Das Schloss Andelfingen wurde 1613 als Landvogteisitz erbaut, das neben den Wohn- und Amtsräumen des Vogtes auch ein Zeughaus, einen Pulverturm und Archiv enthält. Danach erfährt man nicht viel, ausser, dass es 1780 bis 1782 abgebrochen und an gleicher Stelle wieder aufgebaut wurde. 1798 verlässt der letzte Landvogt das Schloss, die Herrschaft der Stadt Zürich geht zu Ende, die Stadt verpachtet das Schloss. 1798 besetzen die Franzosen Andelfingen und ein Jahr später nähern sich die Österreicher von Norden her. Nachdem die Mediationsverfassung aufgehoben wird, zieht 1816 Hans Kaspar Schweizer als erster Oberamtmann für zwölf Jahre ins Schloss. 1832, am 21. April, erwirbt Baron Johann Heinrich von Sulzer-Wart das Schloss mit einigen Gütern. 1923, nach dem Tod der letzten Erbin, Anna Maria von Sulzer-Wart, kann die Gemeinde Andelfingen dank einer grosszügigen Spende des Ehepaares Alfred und Eugénie Baur-Duret das Schloss samt Park als Schenkung übernehmen. Von 1925 bis1999 diente es als Altersheim. 2000 wird die Stiftung Schloss gegründet und die Gebäude neuen Nutzungen zugeführt. (Schöne, gepflegte öffentliche Parkanlage, welche zu den bedeutendsten der Schweiz zählt).