Schloss Goldenberg: 1248 werden als erste Besitzer die Herren von Goldenberg erwähnt, ein kyburgisches Dienstmannengeschlecht und treue Diener Österreichs. Ein gewisser Egbrecht III. von Goldenberg jedenfalls war ab 1357 österreichischer Vogt auf der Kyburg. Die Goldenberger verkauften das Schloss 1360 an die Herren von Gachnang. Das Schloss ging 1576 an den Sohn des Flaacher Pfarrers Gumprecht. Nur ein Jahr später ging die Schlossherrschaft an Hans Jakob Holzhalb aus Zürich über, der den Goldenberg mit Um- und Erweiterungsbauten zu einem stattlichen Herrschaftssitz ausbaute, ehe er es 1637 an Oberst Hans Kaspar Schmid verkaufte. Zwischen 1765 und 1823 wechselte das Schloss häufig, stand eine zeitlang leer, war zwischendurch gar ein Gasthaus mit Kuranstalt. 1893 kaufte es der Zürcher Arnold Vogel und baute es zu einem ausgedehnten Landwirtschaftsbetrieb mit den entsprechenden Ökonomiegebäuden aus. Heute betreibt einer seiner Nachfahren, die Familie Kindhauser-Vogel, auf dem Schloss einen Winzerbetrieb.