Schlossturm Wiesendangen: 1120 Graf Berchtold von Märstetten lässt ihn als "Weyerhuus" errichten. Er nennt sich dann "von Wiesendangen", seine Söhne "Ritter von Wiesendangen". 1256 Rudolf von Wiesendangen wird Vogt von Frauenfeld und Richter über den unteren Thurgau. In den folgenden Jahren steigen die Herren von Wiesendangen im Dienste der Habsburger zu höheren Ämtern empor. Die Beziehungen zu der Burg in Wiesendangen lockern sich. 1408 Die Burg ist in bäuerlichem Besitz. Stall, Scheune, Wohnungen werden angebaut. Urkundlich bezeugte Besitzer sind u.a. Heinz Schmid, Grafschaftshauptmann Wuhrmann, Rudolf Büchi, Johann Wiesendanger. 1958 Der letzte bäuerliche Besitzer verkauft den Schlossturm an die Politische Gemeinde Wiesendangen. 1965 Die Gemeindeversammlung beschliesst, die Anbauten abzureissen und den Turm zu renovieren. 1967 Das Orts- museum wird eröffnet. Der Turm steht unter Denkmalschutz der Eidgenossenschaft.